two black and red hatchbacks

Grab investiert bis zu 410 Millionen US-Dollar in das deutsche Mobility-Startup Vay

Total
0
Shares

Der südostasiatische Fahrdienst-Gigant Grab tätigt eine bedeutende Investition in das deutsche Unternehmen Vay. Die strategische Partnerschaft sieht eine anfängliche Investition von 60 Millionen US-Dollar vor, mit der Option auf weitere 350 Millionen US-Dollar, was Grab potenziell die Mehrheit an Vay sichern würde. Vay spezialisiert sich auf ferngesteuerte Mietwagen und positioniert sich damit als innovativer Akteur im Mobilitätssektor.

Key Takeaways

  • Grab, ein führender Fahrdienstleister in Südostasien, investiert bis zu 410 Millionen US-Dollar in Vay.
  • Vay entwickelt und betreibt ferngesteuerte Mietwagen.
  • Die Investition könnte Grab die Mehrheit an Vay sichern.

Grab’s strategische Expansion

Grab, bekannt als der "Uber Südostasiens", erweitert seine Reichweite durch diese strategische Investition in Vay. Das deutsche Startup, das sich auf ferngesteuerte Fahrzeuge konzentriert, passt gut in Grabs Bestreben, innovative Mobilitätslösungen anzubieten. Die anfängliche Investition von 60 Millionen US-Dollar wird durch eine Klausel ergänzt, die Grab die Möglichkeit gibt, innerhalb des ersten Jahres nach Abschluss der Transaktion weitere 350 Millionen US-Dollar zu investieren. Dies würde, abhängig von finanziellen und operativen Meilensteinen sowie behördlichen Genehmigungen, Grab die Mehrheit an Vay verschaffen.

Vay’s Technologie und Marktposition

Vay wurde 2018 gegründet und hat sich auf die Entwicklung von Technologien für ferngesteuerte Fahrzeuge spezialisiert. Diese Technologie ermöglicht es, Fahrzeuge aus der Ferne zu steuern, was insbesondere für Mietwagenflotten von Vorteil sein kann, um Fahrzeuge effizient zu positionieren oder zu bewegen. Das Unternehmen hat bereits über 135 Millionen US-Dollar an Eigen- und Fremdkapital von namhaften Investoren wie Coatue, Eurazeo, Atomico und Creandum eingesammelt. Im Jahr 2024 verzeichnete Vay einen Verlust von 12,7 Millionen US-Dollar, was jedoch eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt.

Weitere Investments im Überblick

Neben der Vay-Investition gab es weitere Finanzierungsrunden:

  • Motley: Das Zürcher Startup erhielt 1,5 Millionen US-Dollar von Investoren wie Seedcamp und Kima Ventures. Motley entwickelt eine Lösung zur automatischen Erstellung von Reports aus Unternehmensdaten für Customer-Success- und Business-Teams.
  • SaxonQ: Das Leipziger DeepTech-Startup erhält einen siebenstelligen Betrag vom TGFS Technologiegründerfonds Sachsen. SaxonQ arbeitet an mobilen Quantencomputern, die bei Raumtemperatur betrieben werden können.
  • alangu: Das Kölner Startup sammelte 400.000 Euro vom Business Angel Netzwerk Companisto. alangu entwickelt eine KI-basierte Übersetzungssoftware für Gebärdensprache, um die Kommunikation barrierefreier zu gestalten.

Venture Capital Neuigkeiten

Im Venture-Capital-Bereich gab es ebenfalls Neuigkeiten:

  • Oyster Bay: Der Hamburger Food-Investor schloss seinen zweiten Fonds mit einem Volumen von über 100 Millionen Euro ab. Der Fonds konzentriert sich auf Startups, die Ernährung, Klima und Lieferketten verändern.
  • Young Founders Fund: Darius Göttert und Hans-Joachim Allenfort starten einen neuen Fonds mit rund 10 Millionen Euro, der gezielt in Gründerinnen und Gründer unter 26 Jahren investiert.
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like