KI-Zentren für Fertigung und kritische Infrastruktur

NIST und MITRE gründen KI-Zentren zur Stärkung von Fertigung und kritischer Infrastruktur

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Das National Institute of Standards and Technology (NIST) investiert 20 Millionen US-Dollar in die Gründung zweier neuer Zentren in Zusammenarbeit mit der MITRE Corporation. Diese Zentren sollen die Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in der US-Fertigungsindustrie und zur Sicherung kritischer Infrastrukturen vor Cyberbedrohungen vorantreiben und die amerikanische Führungsposition in diesem Bereich stärken.

Wichtige Erkenntnisse

  • Zwei neue KI-Zentren werden eingerichtet: eines für die US-Fertigungsproduktivität und eines zur Sicherung kritischer Infrastrukturen.
  • Die Initiative zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie zu steigern und die nationale Sicherheit zu verbessern.
  • Die Zentren werden Technologiebewertungen und -fortschritte entwickeln, um die US-Dominanz in der KI-Innovation zu schützen und Risiken durch unsichere KI zu reduzieren.
  • Die Investition steht im Einklang mit der Strategie für amerikanische Technologieführerschaft und dem America’s AI Action Plan der Regierung.

KI-Zentren für Fertigung und kritische Infrastruktur

Das US-Handelsministerium, vertreten durch das NIST, hat eine bedeutende Investition von 20 Millionen US-Dollar angekündigt, um die Anwendung von künstlicher Intelligenz (KI) in zwei Schlüsselbereichen zu fördern: der amerikanischen Fertigungsindustrie und der Cybersicherheit kritischer Infrastrukturen. Diese Initiative, die in Partnerschaft mit der gemeinnützigen MITRE Corporation durchgeführt wird, zielt darauf ab, die Entwicklung und Einführung von KI-basierten Technologielösungen zu beschleunigen.

Deputy Secretary of Commerce Paul Dabbar betonte, dass diese Investition "helfen wird, die Anwendung von KI in der amerikanischen Fertigung zu beschleunigen und die amerikanische Fertigungsrenaissance voranzutreiben". Er fügte hinzu, dass KI genutzt werden kann, um die Wettbewerbsfähigkeit der Hersteller zu steigern und Investitionen in Amerika anzuziehen.

Ziele und Ausrichtung

Die beiden neu gegründeten Zentren – das "AI Economic Security Center for U.S. Manufacturing Productivity" und das "AI Economic Security Center to Secure U.S. Critical Infrastructure from Cyber Threats" – werden die Entwicklung und Einführung von KI-gesteuerten Werkzeugen, sogenannten "Agenten", in diesen nationalen Prioritätsbereichen vorantreiben. Ihre Aufgabe wird es sein, die notwendigen Technologiebewertungen und Fortschritte zu entwickeln, um die US-Dominanz in der KI-Innovation effektiv zu schützen, Bedrohungen durch den Einsatz von KI durch Gegner zu begegnen und Risiken durch die Abhängigkeit von unsicherer KI zu reduzieren.

Diese Bemühungen sind ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der "Strategy for American Technology Leadership in the 21st Century" des NIST. Sie sollen den Fortschritt kritischer und aufkommender Technologien von der Entwicklung bis zur Einführung beschleunigen und stehen im Einklang mit den Empfehlungen des "America’s AI Action Plan" der Regierung, insbesondere mit Säule I: Beschleunigung der KI-Innovation und Säule II: Aufbau amerikanischer KI-Infrastruktur.

Partnerschaft und zukünftige Entwicklungen

Die Partnerschaft mit MITRE nutzt deren langjährige Erfahrung im Betrieb von bundesfinanzierten Forschungs- und Entwicklungszentren. Das NIST erwartet, dass die KI-Zentren Durchbrüche in der angewandten Wissenschaft und fortschrittlichen Technologie ermöglichen und disruptive innovative Lösungen liefern werden, um die dringendsten Herausforderungen der Nation zu bewältigen. Diese Initiative erweitert das Portfolio des NIST im Bereich KI und baut auf bestehenden öffentlich-privaten Partnerschaften auf, wie dem "Center for AI Standards and Innovation" (CAISI).

Zusätzlich plant das NIST die Bekanntgabe einer Auszeichnung für das "AI for Resilient Manufacturing Institute" im Rahmen des "Manufacturing USA"-Programms. Mit einer Investition von bis zu 70 Millionen US-Dollar über fünf Jahre soll dieses Institut Expertise in KI, Fertigung und Lieferkettennetzwerken bündeln, um die Widerstandsfähigkeit der Fertigung zu fördern.

Quellen

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