China hat einen Entwurf für neue Vorschriften zur Regulierung von künstlicher Intelligenz (KI) veröffentlicht, die darauf abzielen, Systeme mit menschenähnlichen Interaktionsfähigkeiten zu kontrollieren. Die vorgeschlagenen Regeln sollen sicherstellen, dass diese KI-Dienste ethisch, sicher und transparent sind, und die Nutzer über ihre Interaktion mit Maschinen aufklären.
Wichtige Eckpunkte
- Nutzer müssen über die Interaktion mit KI informiert werden.
- Anbieter müssen ethische und Sicherheitsstandards einhalten.
- Die Vorschriften zielen auf KI-Systeme mit menschenähnlichen Fähigkeiten ab.
Transparenz und Nutzerinformation
Die chinesische Aufsichtsbehörde für Cyberspace hat in einer Erklärung auf ihrer Website dargelegt, dass Nutzer bei der Anmeldung zu einem Dienst und in regelmäßigen Abständen über die Interaktion mit einer KI informiert werden müssen. Dies soll alle zwei Stunden geschehen oder wenn Anzeichen einer übermäßigen Abhängigkeit erkennbar sind. Ziel ist es, eine klare Unterscheidung zwischen menschlicher und maschineller Kommunikation zu gewährleisten und die Nutzer vor potenziellen Risiken zu schützen.
Ethische und Sicherheitsanforderungen
Die Entwurfsregeln verlangen von den Anbietern von KI-Systemen, dass sie sicherstellen, dass ihre Dienste ethischen Grundsätzen entsprechen und robust gegen Sicherheitsbedrohungen sind. Dies unterstreicht Chinas wachsendes Engagement, die Entwicklung und den Einsatz von KI zu steuern, insbesondere in Bereichen, in denen KI menschliche Konversation und Verhalten nachahmt. Die Vorschläge sind bis zum 25. Januar zur öffentlichen Konsultation freigegeben, was auf einen proaktiven Ansatz bei der Gestaltung der KI-Regulierung hindeutet.
Quellen
- China Issues Draft Rules to Govern Use of Human-Like AI Systems, Bloomberg.com.